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Externer KI-Beauftragter: Klare Zuständigkeit für Ihren KI-Einsatz

Überwachung. Dokumentation. Ein fester Ansprechpartner.

KI-Tools sind schnell eingeführt, die Pflichten aus EU AI Act und DSGVO bleiben aber beim Unternehmen: KI-Kompetenz fördern, Transparenzpflichten einhalten, Risiken einordnen, Entscheidungen dokumentieren. In vielen Unternehmen fühlt sich dafür niemand zuständig. Ein externer KI-Beauftragter von WT Compliance übernimmt diese Rolle: Er überwacht Ihren KI-Einsatz, berät die Geschäftsführung und hält die Dokumentation aktuell.

Ist ein KI-Beauftragter gesetzlich vorgeschrieben?

Nein. Anders als beim Datenschutz- oder Geldwäschebeauftragten sieht der AI Act keine Benennung vor. Die Pflichten treffen Ihr Unternehmen trotzdem, und die Geschäftsführung bleibt für eine ordnungsgemäße Organisation verantwortlich. Ein KI-Beauftragter ist der praktikabelste Weg, diese Pflichten einer klar zuständigen Person zuzuordnen und nachweisbar zu erfüllen.

Aufgaben des externen KI-Beauftragten

  • KI-Register führen: Wir erfassen alle eingesetzten und geplanten KI-Anwendungen, auch inoffiziell genutzte Tools, mit Zweck, Datenbasis, Ihrer Rolle als Anbieter oder Betreiber und der Risikoklasse.
  • Risiken einordnen: Einstufung nach AI Act: verbotene Praktiken, Hochrisiko-KI, Transparenzpflichten oder minimales Risiko. Dazu prüfen wir, ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung (Art. 35 DSGVO) oder eine Grundrechte-Folgenabschätzung (Art. 27 AI Act) erforderlich ist. Mehr dazu: KI-Risk-Assessment.
  • KI-Richtlinie und Freigabeprozess: Verbindliche Regeln für ChatGPT, Copilot und eigene KI-Anwendungen: Welche Tools sind erlaubt, welche Daten dürfen eingegeben werden, wie werden neue Tools freigegeben?
  • Anbieter und Verträge prüfen: Bewertung von KI-Diensten, Auftragsverarbeitungsverträgen und Datenübermittlungen in Drittländer.
  • KI-Kompetenz sicherstellen: Planung und Dokumentation der Schulungsmaßnahmen nach Art. 4 AI Act. Mehr dazu: E-Learning KI-Kompetenz.
  • Berichten und beraten: Regelmäßiger Bericht an die Geschäftsführung zum Stand Ihrer KI-Compliance. Ansprechpartner für Fachabteilungen, Prüfer und Behörden.

So sieht das in der Praxis aus

Ein typisches Beispiel: Ein Handelsunternehmen mit 150 Mitarbeitenden nutzt Microsoft Copilot im Büro. Der Vertrieb formuliert Angebote mit ChatGPT. Die Personalabteilung testet ein Tool, das Bewerbungen vorsortiert.

Als KI-Beauftragte erfassen wir zuerst alle drei Anwendungen. Copilot und ChatGPT sind unkritisch, brauchen aber klare Regeln: Kundendaten und Preise gehören nicht in öffentliche KI-Tools. Beim Bewerber-Tool sieht es anders aus. KI in der Personalauswahl gilt als Hochrisiko-KI. Wir prüfen deshalb, welche Pflichten auf das Unternehmen zukommen und was datenschutzrechtlich gilt.

Am Ende stehen eine kurze KI-Richtlinie, eine Schulung für alle Mitarbeitenden und eine klare Entscheidungsvorlage für die Geschäftsführung.

Ihre Vorteile

Eine eigene Stelle für KI-Compliance lohnt sich für die meisten mittelständischen Unternehmen nicht. Das Thema ist neu, Fachleute sind rar und der Aufwand schwankt stark. Mit einem externen KI-Beauftragten bekommen Sie Fachwissen genau in dem Umfang, den Ihr KI-Einsatz erfordert.

  • Sofort einsatzbereit: keine interne Stelle aufbauen, keine Einarbeitung.
  • Erprobte Beauftragtenpraxis: Wir übernehmen bereits als externe Geldwäsche- und Datenschutzbeauftragte Verantwortung und kennen Überwachung, Berichtswesen und Behördenkommunikation aus der Praxis.
  • Unabhängige Bewertung: neutrale Einschätzung von Tools und Anbietern, ohne interne Interessenkonflikte.
  • Verzahnt mit Datenschutz und Compliance: KI-Governance, Datenschutz und bestehende Compliance-Strukturen aus einer Hand.
  • Planbare Kosten: Leistungsumfang nach Ihrem tatsächlichen KI-Einsatz.

Für wen eignet sich ein externer KI-Beauftragter?

Ein KI-Beauftragter lohnt sich nicht erst bei Hochrisiko-KI. Sobald mehrere Abteilungen KI-Tools nutzen, braucht es jemanden, der den Überblick behält und Fragen verbindlich beantwortet.

  • Mittelständische Unternehmen, die ChatGPT, Copilot oder ähnliche Tools im Arbeitsalltag nutzen
  • Unternehmen mit KI in Personalauswahl, Kundenservice oder Marketing
  • Kreditinstitute und Finanzdienstleister, etwa bei KI-gestützter Kreditwürdigkeitsprüfung: Compliance im Finanzsektor

So läuft die Zusammenarbeit

  • Erstgespräch und Bestandsaufnahme: Welche KI wird wo und wofür genutzt?
  • Einordnung und Lückenanalyse: Risikoklassen, Rollen, offene Pflichten.
  • Richtlinie und Schulung: KI-Richtlinie, Freigabeprozess, KI-Kompetenz-Maßnahmen.
  • Laufende Betreuung: Monitoring neuer Tools und Rechtsänderungen, regelmäßiger Bericht.

Häufige Fragen zum KI-Beauftragten

Was kostet ein externer KI-Beauftragter?

Das hängt von Anzahl und Risiko Ihrer KI-Anwendungen ab. Nach einer ersten Bestandsaufnahme erstellen wir Ihnen ein individuelles, unverbindliches Angebot.

Kann der Datenschutzbeauftragte auch KI-Beauftragter sein?

Grundsätzlich ja, sofern keine Interessenkonflikte entstehen. Die Kombination liegt nahe, weil viele KI-Fragen zugleich Datenschutzfragen sind.

Was ist der Unterschied zur KI-Compliance-Beratung?

Die Beratung ist ein Projekt, etwa zum Aufbau Ihrer KI-Governance. Der KI-Beauftragte ist eine laufende Funktion, die diese Governance dauerhaft überwacht und weiterentwickelt. Mehr dazu: KI-Compliance-Beratung.

Übernimmt der KI-Beauftragte die Haftung?

Nein. Die Verantwortung bleibt bei der Geschäftsführung. Der KI-Beauftragte sorgt dafür, dass Pflichten erkannt, umgesetzt und dokumentiert werden.

KI-Verantwortung klar regeln: Wir übernehmen die Rolle des KI-Beauftragten und schaffen Klarheit darüber, welche KI in Ihrem Unternehmen wie genutzt wird.