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KI-Risk-Assessment: Risiken frühzeitig erkennen und KI-Systeme richtig einstufen

Risikoanalyse. Folgenabschätzung. Klarheit nach EU AI Act.

Nicht jede KI birgt die gleichen Gefahren, und nicht jedes Tool unterliegt den gleichen Regeln. Der EU AI Act teilt KI-Anwendungen in Risikoklassen ein. Daraus ergeben sich sehr unterschiedliche Pflichten für Ihr Unternehmen. Wer ein Hochrisiko-System einsetzt, muss deutlich mehr erfüllen als bei einfachen Assistenzsystemen.

Mit unserem KI-Risk-Assessment analysieren wir Ihre genutzten und geplanten KI-Anwendungen systematisch. Wir stufen Ihre Tools nachvollziehbar ein, decken Schwachstellen auf und führen erforderliche Folgenabschätzungen durch. So sind Sie gut auf Prüfungen vorbereitet.

Warum die richtige Einstufung entscheidend ist

Der AI Act ist risikobasiert: Welche Pflichten gelten, hängt allein von der Risikoklasse ab. Wer ein System falsch einstuft, erfüllt die falschen Pflichten oder gar keine. Bei Hochrisiko-KI drohen dann Bußgelder und Anordnungen der Marktüberwachung. Eine saubere Einstufung zeigt, was wirklich zu tun ist, und was nicht.

Die Bestandteile unseres KI-Risk-Assessments

Unser Risk-Assessment betrachtet Ihre KI-Landschaft von allen Seiten:

  • KI-Inventarisierung: Erfassung aller genutzten KI-Anwendungen und automatisierten Datenverarbeitungen, auch inoffiziell genutzter Tools.
  • Einstufung nach Risikoklassen: Zuordnung zu verbotenen Praktiken, Hochrisiko-KI, Systemen mit Transparenzpflichten oder Anwendungen mit minimalem Risiko.
  • Folgenabschätzungen: Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA) sowie Grundrechte-Folgenabschätzungen nach Art. 27 AI Act, wo diese vorgeschrieben sind.
  • Daten- und Urheberrechtsprüfung: Prüfung der Anbieterangaben zu Trainingsdaten, Bias und Datenschutz sowie der eigenen Eingabedaten und des Schutzes vertraulicher Unternehmensdaten.
  • Konkreter Maßnahmenplan: Verständliche Empfehlungen zur Risikominimierung, technischen Anpassung und Vervollständigung Ihrer Dokumentation.

So sieht das KI-Risk-Assessment in der Praxis aus

Ein Finanzdienstleister plant eine externe Software, die mithilfe von KI die Kreditwürdigkeit von Neukunden automatisch bewertet.

Im Risk-Assessment stellen wir fest: KI zur Kreditwürdigkeitsprüfung gilt nach dem AI Act ausdrücklich als Hochrisiko-KI. Daraus folgen strenge Vorgaben zu Transparenz, Risikomanagement, Datenqualität und menschlicher Aufsicht. Zusätzlich greift Art. 22 DSGVO: Automatisierte Kreditentscheidungen sind nur unter engen Voraussetzungen zulässig, wie der EuGH im SCHUFA-Urteil klargestellt hat.

Wir arbeiten die genauen Anforderungen heraus, prüfen die Verträge des Anbieters und erstellen die erforderliche Grundrechte-Folgenabschätzung. So kann die Software mit klar geregelten Pflichten in Betrieb gehen.

Ihre Vorteile eines professionellen KI-Risk-Assessments

Mit einem strukturierten Risk-Assessment von WT Compliance werden aus unübersichtlichen Vorgaben klare, kalkulierbare Schritte:

  • Bußgeldrisiken gezielt reduzieren: durch korrekte Einstufung und vollständige Dokumentation.
  • Ressourcen gezielt einsetzen: Sie investieren nur dort in aufwendige Maßnahmen, wo Ihre Risikoklasse es tatsächlich verlangt.
  • Objektive, externe Bewertung: neutrale Prüfung ohne Betriebsblindheit und ohne Verkaufsinteressen von Softwareherstellern.
  • Prüfungssichere Dokumentation: nachvollziehbare Unterlagen für Wirtschaftsprüfer, Aufsicht und Geschäftspartner.

Für wen ist ein KI-Risk-Assessment sinnvoll?

  • Unternehmen, die KI in sensiblen Bereichen wie Personal (Recruiting), Finanzen, Kundenservice oder Produktion nutzen
  • Unternehmen, die eigene KI-Modelle entwickeln oder Open-Source-Modelle für eigene Zwecke anpassen
  • Geschäftsführer und Investoren, die vor der Anschaffung neuer KI-Software Klarheit über Pflichten und Folgekosten wollen

Der Ablauf Ihres KI-Risk-Assessments

  • Datenaufnahme & Sichtung: Erfassung der technischen und organisatorischen Parameter Ihrer KI-Systeme.
  • Analyse & Einstufung: rechtliche und organisatorische Bewertung nach EU AI Act und DSGVO.
  • Assessment-Bericht: Dokumentation von Risikoklassen, Schwachstellen und Pflichten.
  • Maßnahmenplan & Besprechung: Auswertung mit der Geschäftsleitung und Festlegung der nächsten Schritte.

Häufige Fragen zum KI-Risk-Assessment

Was passiert, wenn eine KI-Anwendung als Hochrisiko eingestuft wird?

Das bedeutet kein Verbot. Es erfordert aber bestimmte Qualitäts-, Transparenz- und Risikomanagement-Prozesse. Wir zeigen Ihnen genau, welche Maßnahmen nötig sind.

Reicht eine interne Selbsteinschätzung aus?

Bei Standard-Tools mit minimalem Risiko oft ja. Bei komplexeren Anwendungen oder sensiblen Daten erwarten Prüfer in der Regel eine fundierte, nachvollziehbare Dokumentation.

Wie oft muss ein KI-Risk-Assessment wiederholt werden?

Immer dann, wenn sich Einsatzzweck, Datenbasis oder rechtliche Rahmenbedingungen wesentlich ändern.

Gehen Sie bei Ihren KI-Anwendungen auf Nummer sicher: Fragen Sie jetzt Ihr KI-Risk-Assessment an und schaffen Sie Klarheit über Ihre Pflichten nach dem EU AI Act.